Foto- und PDF-Import
Papierrezepte digitalisieren, ohne sie abzutippen
Fotografiere eine Rezeptkarte oder lade einen Scan oder eine PDF hoch. Schmaus liest das Material und bereitet daraus ein gegliedertes, bearbeitbares Rezept für den Alltag vor.
Wie digitalisiert man ein altes Rezept?
Fotografiere das vollständige Rezept scharf und gleichmäßig beleuchtet oder wähle die vorhandene PDF. Füge die Datei in der Schmaus-Rezepterstellung hinzu. Der Import erkennt Zutaten, Mengen und Schritte und macht daraus ein gegliedertes Rezept, das du per KI-Bearbeitung ändern kannst. Vergleiche das Ergebnis vor der Nutzung mit der Quelle.
Nutze die Quelle mit den meisten Einzelheiten
Ein digitales Rezept kann nur so verlässlich sein wie die Seite, die der Import lesen kann. Wenn du die ursprüngliche PDF hast, nimm sie statt eines Screenshots, denn sie enthält meist mehr Text- und Seitendetails. Bei einem Kochbuch oder einer Karte fotografierst du zuerst das ganze Rezept. Nahaufnahmen brauchst du nur, wenn der Druck auf einem Bild zu klein bleibt.
Schmaus nimmt Fotos, Scans und PDFs in der normalen Rezepterstellung an. Mehrseitige Dateien werden als Dokument gelesen; du musst ihren Text vorher nicht in eine Notiz kopieren. Ein klares Foto des fertigen Gerichts in einer PDF kann nach dem Rezept angehängt werden und deshalb etwas später als der Text erscheinen.
- Lege die Seite flach hin, sorge für gleichmäßiges Licht und halte Finger und Schatten vom Text fern.
- Erfasse Titel, Zutatenliste, Portionen, Zeiten und die ganze Anleitung — auch Text auf einer zweiten Seite.
- Lade die Quelle in Schmaus hoch und vergleiche danach jede wichtige Menge und Temperatur mit dem Original.
Druckseiten, Handschrift und schwache Scans
Sauberer Druck mit klaren Einheiten liefert das verlässlichste Ergebnis. Handschrift kann funktionieren, doch blasse Tinte, gestrichene Mengen, Zierschrift und Randnotizen sind schwerer zu deuten. Ein schiefes Foto kann außerdem einen Bruch oder eine Dezimalzahl verfälschen.
Wirf die Quelle nicht weg, sobald der Import gelingt. Prüfe Zutatenmengen, Ofentemperaturen, Garzeiten und alle Angaben, die bei Allergien wichtig sind. Schmaus erstellt ein bearbeitbares Rezept, keine beglaubigte Abschrift. Unsicheren Text kannst du berichtigen und Familienwissen wie „das kleine Glas nehmen“ per KI-Bearbeitung in den passenden Schritt aufnehmen.
- Nutze die Datei mit der höchsten Auflösung und keine Filter, die feine Schrift weichzeichnen.
- Fotografiere Handschrift gerade von oben und nimm unklare Zeilen zusätzlich aus der Nähe auf.
- Zeige bei mehreren Spalten die ganze Reihenfolge, damit keine Schritte vermischt werden.
Eine PDF kann mehrere Rezepte enthalten
Aus einer PDF mit mehreren klar getrennten Rezepten können in einem Import mehrere Einträge entstehen. Das passt für ein kurzes Menü, ein kleines Familienheft oder einige gescannte Seiten. Deutliche Titel und sichtbare Seitengrenzen helfen Schmaus dabei, Anfang und Ende jedes Rezepts zu erkennen.
Eine vollständige Sicherung aus einer anderen Rezept-App ist etwas anderes. Verwandle nicht Hunderte exportierte Rezepte in Screenshots oder eine riesige PDF. Nutze stattdessen das ursprüngliche Archiv aus Paprika, Mealie, Tandoor oder Nextcloud Cookbook. Unterstützte Sicherungen liest Schmaus direkt, ohne KI-Credits und mit genauerem Erhalt der Felder.
Mach die neue Fassung besser als das Papier
Nach der Prüfung wird die digitale Fassung leichter nutzbar. Du kannst nach dem Titel suchen, Portionen ändern, ein klares Bild ergänzen und einen Schritt verbessern, ohne auf der alten Karte herumzuschreiben. Die Quelle bleibt geschützt, während die Arbeitsfassung mit jedem Kochen besser wird.
Nutze den Untertitel für eine kurze Herkunftsangabe: Wer hat das Rezept geschrieben, aus welchem Buch stammt es oder seit wann kocht es deine Familie? Diese Angabe hilft später und erklärt anderen Gruppenmitgliedern, warum das Rezept wichtig ist.